Die Antwort gibt Dr. med. Michael Greger:
«Unter Hirse versteht man verschiedene Getreidearten, darunter Perlhirse, Rispenhirse, Kolbenhirse, Fingerhirse und Kodohirse, allesamt eigenständige Pflanzen mit einzigartigen Nährwertprofilen.
Kodo-Hirse zeichnet sich durch einen hohen Ballaststoff- und Polyphenolgehalt aus, während Fingerhirse durch einen extrem hohen Kalziumgehalt auffällt – bis zu zehnmal mehr als bei anderen Getreidesorten und dreimal mehr als bei Milch. Ausserdem ist sie aussergewöhnlich eisenhaltig.
Hirse hat sich in Laborstudien als vielversprechend bei der Hemmung des Krebszellwachstums und der Senkung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels erwiesen, wobei Kodohirse in Petrischalen signifikante Auswirkungen auf die Krebszellvermehrung hatte.
Hirse gehört zu den ersten kultivierten Getreidesorten und kann auf eine Geschichte von bis zu 10.000 Jahren zurückblicken. Trotz ihrer gesundheitlichen Vorteile wird sie aufgrund mangelnden Bewusstseins nur unzureichend genutzt.
Hirse ist von Natur aus glutenfrei und eignet sich daher für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Sie wirkt ausserdem blutzuckersenkend und hilft bei der Behandlung von Typ-II-Diabetes.»
https://nutritionfacts.org/blog/is-millet-a-nutritious-grain/